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Brexit – Was nun?

HJA Feyerabend (KPMG) sprach vor einem “vollen Haus”

Herr Feyerabend verwies auf verschiedene Abhängigkeitskomplexe in Europa: den Europarat, die Zollunion, die Eurozone, die Europäische Union, die europäische Freihandelszone, den europäischen Wirtschaftsraum und den Schengen-Raum.

Er skizzierte das nicht immer einfache Verhältnis Groß-Britanniens zur Europäischen Union bis zum schließlichen Austritts-Referendum. Die Exit-Szennarien könnten auf eine “Norwegische” Option, eine “Schweizer” Option, eine “Türkische” Option und eine “WTO”-Option hinauslaufen, die im wesentlichen mit unterschiedlichen finanziellen Beiträge zur EU und verschiedene Beteiligungen an den Maastrichter vier Freiheiten (Arbeitsmarkt, Warenmarkt, Dienstleistungsmarkt und Finanzmarkt) verbunden seien. Am wahrscheinlichsten sei der harte Brexit.

Von einem Austritt am meisten betroffen seien das Banken- und Versicherungswesen. Zu erwarten sei eine durch den Brexit ausgelöste Wachstumsdelle auf europäischer wie auf britischer Seite. Hinzu komme ein erheblicher Strukturwandel im regulatorischen, steuerlichen, ökonomischen, technologischen und soziokulturellen Bereich. Für Frankfurt eröffneten sich Chancen.

Im bis auf den letzten Platz besetzten Hofcafé entspann sich nach dem Vortrag eine rege Diskussion.