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EIN SPIEL FÜR JUNG UND ALT : DAS GESPENST VON CANTERVILLE

Am Dienstag, dem 13.Juni 2017, führte die Theater-AG der 5. und 6. Klassen unter der Leitung von Frau Inge Jungmann in der Aula des KFG „Das Gespenst von Canterville“ (nach der gleichnamigen Erzählung von Oscar Wilde) auf. Unterstützt wurde die Schauspieltruppe von Frau Sabine Flentje, die für die musikalische Umrahmung sorgte, und Frau Inge Paulmann, die u.a. mit für die Erarbeitung der Spielvorlage zuständig war.

„Das Gespenst von Canterville“ führt uns nach England. Lord und Lady Canterville sehen sich aufgrund finanzieller Schwierigkeiten gezwungen, ihr Schloss zu verkaufen. Das amerikanische Ehepaar Mr und Mrs Otis erwirbt zur Freude ihrer Kinder Virginia, Washington, Ronnie und Freddie den gesamten Besitz, wobei sie auch bereit sind, Butler James und die Haushälterin Mrs Umney mit zu übernehmen. Der Hinweis auf das Familiengespenst, Lord Simon, der seit 300 Jahren dazu verdammt ist, im Schloss zu spuken, weil er die Schuld am Tode seiner Gattin trägt, kann die aufgeklärten Amerikaner nicht schrecken. Als der Geist tatsächlich wiederholt erscheint, treiben ihn die Erwachsenen mit ihren nüchternen Ratschlägen und die Kinder mit ihren Streichen fast zur Verzweiflung. Schließlich jedoch entwickelt die Tochter Virginia Verständnis für ihn, mit ihrer Hilfe findet er den lange ersehnten Frieden.

Mit großem Engagement und viel Freude verkörperten die Schülerinnen und Schüler die zum Teil sehr anspruchsvollen größeren wie auch alle kleineren Rollen und wirkten tatkräftig bei der Auswahl der Kostüme mit.

Nach der erfolgreichen Aufführung in der Schule gab die Theater-AG am 26. Juni ein „Gastspiel“ in der Homburger Seniorenresidenz „Wohnstift am Schlosspark“, wo uns ein herzlicher Empfang bereitet wurde. Dank der tatkräftigen Hilfe einiger Eltern konnte ein Großteil der Kulissen und Requisiten in das Stift transportiert und dort auf der deutlich kleineren Spielfläche aufgebaut werden. Mit einigem Improvisationstalent meisterten die Schülerinnen und Schüler auch unter den veränderten Bedingungen ihre Aufgabe und wurden mit viel Applaus bedacht.

Nach der Aufführung hatten wir Gelegenheit, mit einigen unserer Gäste zu sprechen, darunter auch den ältesten Zuschauerinnen, zwei 102 bzw. 99 Jahre alten Damen. Dabei wurde uns noch einmal ganz klar: Für ALLE hatte es sich gelohnt, dass Jung für Alt gespielt hatte.

Inge Jungmann
Inge Paulmann
 

Fotos der Aufführung aus der Seniorenresidenz