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Alkohol und Drogen – keine Tabuthemen am KFG

Am 28.8.17 fand der alljährliche Sucht-Präventionstag für die Jahrgangsstufe E am Kaiserin-Friedrich-Gymnasium statt. Durch einen Vortrag für alle Schülerinnen und Schüler im Hofcafé und weitere Stationen wurde über die Themen Drogen und Alkohol informiert.

Der Präventionstag der Jahrgangsstufe E

 Bei der polizeilichen Beratungsstelle wurden die Folgen des Alkohol- und Drogenkonsums im Hinblick auf den Straßenverkehr umfangreich und durch grafische Veranschaulichung sowie konkrete Fallbeispiele verständlich dargestellt. Außerdem haben wir Kenntnis darüber erhalten, dass Alkohol- und Drogendelikte, auch wenn man nicht aktiv am Straßenverkehr teilnimmt, polizeilich aufgenommen und zur Führerscheinstelle weitergeleitet werden. Dadurch ist es je nach Schwere des Delikts entweder gar nicht möglich, den Führerschein zu erwerben oder es sind kosten- zeitintensive Tests notwendig, so dass der Führerschein erst nach geraumer Zeit gemacht werden kann.

Bei der Suchtberatung wurden mögliche Motive, wie beispielsweise Gruppenzwang oder persönliche Probleme, außerdem Effekte von Rauschmitteln, wie Entspannung, das Ausschalten von Problemen, eine geringere Hemmschwelle, sowie gesundheitliche und soziale Auswirkungen des Alkohol- und Drogenkonsums, z.B. gesellschaftlicher Ausschluss, besprochen. Bezüglich der Suchtberatungsstelle in Bad Homburg haben wir erfahren, dass diese von einigen Jugendlichen aufgesucht wird,  insgesamt primär aufgrund von Alkoholabhängigkeit.

Der Auffahrsimulator simulierte einen Aufprall mit einer Geschwindigkeit von 5 km/h. Trotz des geringen Tempos erhielt man einen realistischen Eindruck von der Heftigkeit einer Frontalkollision: Die Körperspannung geht verloren und man wird abrupt nach vorne und dann nach hinten geschleudert. Ein weiterer Bestandteil dieser Station waren Erste-Hilfe-Maßnahmen. Hierbei wurden die stabile Seitenlage, die Anwendung der Wärmedecke und die Erstversorgung von Wunden demonstriert. Zudem wurde uns gezeigt, wie man eine verunfallte Person von dem Sitz eines LKW/PKW auf den Boden bewegt. Durch den Überschlagssimulator haben wir gelernt, wie man sich aus einem auf dem Dach liegenden Fahrzeug begibt.

Die Drogenberatungsstelle thematisierte die Wirkung und langfristigen körperlichen, gesundheitlichen sowie gesellschaftlichen Folgen des Konsums von Drogen. Ebenfalls wurde angesprochen, wie Drogenkranke ihre Sucht häufig finanzieren, nämlich durch Prostitution und Diebstahl. Außerdem haben wir Einblick in die Entzugsmöglichkeiten, z.B. die Anwendung der Ersatzdroge „Methadon“ für Heroinabhängige, erhalten.

Wir haben an diesem Tag im wahrsten Sinne viel erfahren. Am eindrucksvollsten fanden wir die Auffahrsimulatoren, da man dort in den Unfallhergang direkt eingebunden war und sehr deutlich wurde, dass Alkohol- und Drogeneinfluss im Straßenverkehr wirklich ein No-Go sind.

Bericht von Emma Gardewischke und Yannick Geiger