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Was es heißt, jeden Tag Wasser aus 6km Entfernung nach Hause zu tragen

KFG-Schülerinnen und Schüler im Selbstversuch

Dreizehn Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q2 beteiligten sich an dem Projekt „6k“, in dem nachempfunden werden sollte, was es heißt, den elementaren Wasservorrat jeden Tag über viele Kilometer nach Hause tragen zu müssen. Die Teilnahmegebühr geht ohne Abzug als Spende in den Brunnenbau in Afrika.

Durchschnittlich müssen Kinder in Entwicklungsländern 6 Kilometern gehen, um an Wasser zu gelangen. Meistens ist es aber verschmutzt. Jeden Tag sterben 1000 Kinder unter 5 Jahren an Durchfall aufgrund von dreckigem Wasser.
Am 14. Mai 2018 liefen wir, die Schülerinnen und Schüler des Erdkunde Leistungskurses von Frau Scheidhauer, eine Strecke von 6 Kilometern quer durch Bad Homburg für das Recht auf sauberes Trinkwasser für alle Menschen und schlossen uns den weltweit über 45.000 Menschen auf 5 Kontinenten an. Dabei sorgten auffällige orangene T-Shirts, Plakate und zwei gelbe Wasserkanister für viel Aufmerksamkeit bei den Fußgängern Bad Homburgs.
Die gelben Kanister waren jeweils mit 10 Litern Wasser gefüllt und gingen nach einigen hundert Metern schon ordentlich auf die Arme.
Bei dem Lauf merkten wir schnell, wie Hitze, Durst und Anstrengung sich auf den Körper auswirken. Vor allem, da unser täglicher Wasserverbrauch von 16 Personen bei über 1600 Litern lag und wir gerade einmal 1% davon in die Schule tragen könnten.

Letztendlich können wir jedem nur empfehlen den Lauf selber auszuprobieren, der wissen möchte, was es bedeutet, 10 Liter beim Zähneputzen zu verschwenden.

von Enrico Pepelnik Q2