Altgriechisch

Allgemeine Information

Altgriechisch wird im Rang einer zweiten Fremdsprache unterrichtet (Englisch wird zum Nebenfach). Dieser Kurs wird in den Jahrgangsstufen 8, 9 und E vierstündig unterrichtet, in der Jahrgangsstufe Q1/2 dreistündig (insgesamt 15 Stunden). Das Graecum kann am Ende von Q2 erreicht werden (mit mindestens 05 Punkten im Zeugnis).

 

Warum Altgriechisch?

Der Humanismus in Europa ist aus der Beschäftigung mit der griechischen Kultur entstanden. Die Beschäftigung mit der Kultur und Sprache der Griechen führt zu der Erkenntnis, wie das eigenen Denken und Sprechen durch die griechische Kultur mitgeprägt sind. Bei der Beschäftigung mit griechischen Texten können entscheidende Stadien der geistigen Entwicklung des europäischen Menschen erlebt werden. Die Themen griechischer Texte zeigen europäisches Denken in einer grundsätzlichen Form als Ursprung universaler, immer wiederkehrender Fragestellungen. Solche Fragen kreisen entweder um die Natur der Dinge oder um die Natur des Menschen. Die griechische Literatur wirft die im Wortsinne „archaischen“ Probleme menschlichen Daseins auf und entwickelt Formen der europäischen Literatur und Wissenschaften. Die Wurzeln für Politik und Poetik, Physik und Geometrie, Philosophie und Ethik, Ethnologie und Geschichtsschreibung, Drama und Lyrik sowie Roman und Sachtext liegen im griechischen Denken.