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Neuigkeiten für Schüler, Eltern und Lehrer

Neuilly-Austausch 2019

Selten finden sich zwei Kulturen, die auf den ersten Blick so unterschiedlich sind, wie die Deutsche und die Französische.
Die einen lieben Käse, die anderen bevorzugen Wurst.
Mit diesen zwei Vorurteilen kann man Deutschland und Frankreich schon ganz gut auseinanderhalten. Die Frage ist nur, was stellt man fest, wenn man die zwei Kulturen im Detail betrachtet…
Genau das haben wir (die 30 Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Französischaustausches nach Neuilly) gemacht und interessante Widersprüche, wie auch Gemeinsamkeiten im Zuge einer unvergesslichen Austauschwoche kennengelernt:

Montag
Der erste offizielle Schultag der Deutschen am katholischen Saint-Croix Gymnasium. Vor Ort wurden wir dann in verschiedene Klassen eingeteilt und durften von 8.10 Uhr bis 12.30 den französischen Unterricht miterleben. In der ersten Pause, gab es noch ein kleines Frühstück, das speziell für uns in der Kantine frisch zubereitet wurde.
Zum Mittagessen gab es frisch gemachtes, warmes Essen in der Kantine. Um 14 Uhr brach die deutsche Gruppe mit der Metro nach Montmartre auf, um dort eine Stadtrallye zu machen. Das Ziel war die berühmte und wunderschöne Basilika Sacré-Coeur. Von dort aus, hatte man eine wunderschöne Aussicht über Paris. Danach fuhren wir mit der Metro zurück zur Schule und wurden von unseren Austauschpartnern abgeholt, um mit ihnen den Nachmittag zu verbringen.

Dienstag
Von der Schule aus brachen wir wieder mal mit der Metro nach Paris auf. Diesmal ging es zum Arc de Triomphe. Als man das erste Mal den Arc de Triomphe gesehen hat, war es ein unbeschreibliches Gefühl! Anschließend sind wir auf den Triumphbogen gestiegen und hatten von dort aus eine sehr, sehr schöne Aussicht auf die Champs Élysées. Auf diesem hatten wir noch ausreichend Freizeit und sind daraufhin in die Schule zum Mittagessen zurückgekehrt. Am Nachmittag konnten wir die “Saint-Chapelle“ und anschließend die Räume der ehemaligen königlichen Verwaltung und späteren Gefängnis, „Conciergerie, wo auch Louis XVI und Marie Antoinette inhaftiert waren, besichtigen.
Mittwoch
Auf dem heutigen Programm stand das Centre Pompidou: Noch nicht einmal vierzig Jahre alt, und schon so symbolträchtig! Das Centre Pompidou, für gewöhnlich von den Parisern „Beaubourg“ genannt, wurde 1977 eröffnet und hat sich als einer der lebendigsten und meistbesuchten Orte der Hauptstadt etabliert. Das bunte Gebäude ist ein Museum sowie Bibliothek und Lebensraum zugleich und ragt als ausgefallenes Bauwerk mitten im Herzen von Paris hervor. Sechs Stockwerke, eine außergewöhnliche Architektur und eine freie Sicht über Paris,
Nach einer tollen Führung sind wir dann zur Schule zurückgekehrt und wurden von unseren französischen Austauschpartnern empfangen, mit denen wir zusammen den restlichen Nachmittag verbringen konnten.

Donnerstag
Am Donnerstag bekamen wir eine Führung durchs Louvre, auf welcher wir einiges über dessen Geschichte und seine Kunstschätze erfuhren. Wir konnten sogar die Mona Lisa sehen, die von vielen Sicherheitsgläsern und Securities gesichert wird.
Danach hatten wir etwas Freizeit und sind anschließend in das Rathaus Hôtel de Ville gegangen. Dort bekamen wir ebenfalls eine Führung.
Die Führerin hat uns einige Räume vorgestellt und uns einiges zum aktuellen Präsidenten und seiner Vorgänger erklärt

Freitag
Dann war es soweit. Der Abreisetag war erreicht und nach einem letzten Frühstück bei den Gastfamilien und nach dem Abschied von den Eltern und Geschwistern, ging es ein aller letztes Mal zur Schule. Wir konnten noch ein letztes Mal die Leckereien der französischen Schulkantine genießen, bevor wir uns am Ende der Mittagspause vor dem Eingangstor versammelten, um abzureisen.
Wir verabschiedeten uns tränenreich von unseren Austauschpartnern. Da wir am Gare de l’Est noch Zeit hatten, hatten wir noch die Gelegenheit Maccarons oder andere Mitbringsel und Leckereien für Zuhause zu kaufen.
Als wir dann im Zug saßen, war die Trauer über den Abschied von Frankreich und den Austauschülern bei den meisten abgeflaut und man freute sich seine Familie bald wieder zu sehen.
Am späten Nachmittag kamen wir erschöpft in Bad Homburg an
Auch wenn der Austausch zu Ende ist, heißt es noch lange nicht, dass man sich nicht wiedersehen wird.
Einige Ferienpläne wurden schon geschmiedet.