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KFG begrüßt 193 neue Fünftklässler

Einen wahren Marathon hatte KFG-Schulleiter Jochen Henkel im Rahmen der Aufnahmefeier am vergangenen Dienstag zu bewältigen. Aufgrund der Verordnungen des Landes Hessen für Veranstaltungen und der Vorgaben des Hochtaunuskreises zu den Abstands- und Hygieneregeln wurden die Aufnahmefeiern diesmal klassenweise durchgeführt. Dies bedeutete statt einer großen Feier in der Aula gleich sieben einzelne Veranstaltungen, verteilt über einen kompletten Vor- und Nachmittag

Insgesamt wurden am Kaiserin-Friedrich-Gymnasium 193 Sextanerinnen und Sextaner in sieben Klassen aufgenommen. Im Vergleich zum letzten Schuljahr bedeutet das 37 Anmeldungen mehr. Dies verdeutlicht: G8 wird in der hiesigen Schullandschaft seitens der Eltern und deren Kinder weiterhin sehr gut angenommen.

Aus jeder Familie konnten, außer dem Schulkind, höchstens zwei Familienangehörige als Gäste teilnehmen. Großer Vorteil dieser Vorgehensweise: Die Aufnahmefeier hatte fast einen familiären, sehr persönlichen Charakter. So hatten die Eltern der jeweiligen Klasse nach der offiziellen Feier in der Turnhalle II bei der anschließenden Vorstellung von Cafeteria, Förderverein, Prävention, Hausaufgabenbetreuung und Schulelternbeirat in der Turnhalle I direkt Gelegenheit, mit den Vertretern der Gremien ins Gespräch zu kommen und sich untereinander kennenzulernen. „So viele Anmeldungen zur Mitgliedschaft im Förderverein hatten wir in den letzten Jahren nie“, freute sich Susanne Schneider, Vorsitzende des Fördervereins, über den regen Zuspruch seitens der Eltern. Die persönliche Ansprache im überschaubaren Kreis war hier Gold wert. Imponierend auch der Einsatz der Elternschaft: Alle Informationsstände waren von der ersten (8.00 Uhr) bis zur letzten (16.30 Uhr) vollständig besetzt, einige Mütter und Väter waren gar von Anfang bis zum Ende im Einsatz. Während die Eltern sich in der Turnhalle I  informierten, erlebten die Kinder ihre erste Schulstunde am Gymnasium und machten sich mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern und der Klassenlehrkraft  bekannt. Passend zur aktuellen Lage hatte jedes Kind zur Begrüßung am KFG vom Förderverein eine schicke Gesichtsmaske mit KFG-Emblem geschenkt bekommen.

Lange Zeit war nicht klar, unter welchen Bedingungen die Aufnahmefeier stattfinden kann. „Wir freuen uns sehr, Ihnen und Ihren Kindern trotz aller Einschränkungen aufgrund der aktuellen Lage einen feierlichen Empfang an unserer Schule bieten zu können“, betonte Henkel deshalb einleitend und verdeutlichte: „Die Aufnahmefeier 2020 wird mir nicht nur aufgrund der besonderen Rahmenbedingungen in Erinnerung bleiben. Ihr seid zudem der erste Jahrgang, den ich als Schulleiter nach meiner Rückkehr ans KFG begrüßen darf.“ Neben Henkel richteten auch die jeweiligen Klassenlehrkräfte das Wort an ihre neuen Zöglinge, weiterhin stellten sich die Schülerpaten den Eltern und ihren Kindern vor. Umrahmt wurde jede Veranstaltung mit musikalischen Beiträgen von KFG-Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I.

Der Schritt für die Kinder von der Grundschule an das Gymnasium sei gewaltig, so Henkel: größeres Gebäude, deutlich mehr Schülerinnen und Schüler (aktuell: 1425), mehr Fächer und der Rollenwechsel für die Kinder: Eben noch die größten bzw. ältesten Kinder an der Grundschule, jetzt wieder die jüngsten Kinder am Gymnasium, „unsere Kleinen“.

Nicht alles werde glatt laufen, Fehler gehörten zum Leben dazu, betonte der Schulleiter. „Wichtig ist, dass Sie Ihren Kindern Zeit geben, sich bei uns einzuleben, dass Sie Ihr Kind unterstützen, wenn es mal nicht so laufen sollte. Wir geben Ihren Kindern ebenfalls diese Zeit“, gab Henkel den Eltern mit auf den Weg. Wichtig sei zudem auch, bei auftretenden Problemen immer im Dialog zu bleiben – z.B. mit der Klassenlehrkraft, dem Elternbeirat oder auch der Schulleitung.

An die Schülerinnen und Schüler gerichtet verdeutlichte er: „Wir wünschen uns von Euch, dass ihr Lust habt, Neues zu entdecken und Ihr wissbegierig seid. Ebenso wichtig ist uns aber auch, dass Ihr ein gutes Miteinander in der Klasse pflegt, Ihr Euch gegenseitig unterstützt und helft. In einer angenehmen Atmosphäre und mit Freude lernt es sich am besten – wir werden Euch auf diesem Weg bestmöglich unterstützen.“

Die stimmungsvolle musikalische Beigleitung lieferten Ronja Theismann, Cello; Annika Kaufmann, Violine; Amelie Kassov, Violine; Lukas Reichert, Violine und Jacob Hoer, Cello.