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Der Cafeteria-Verein des KFG spendet Personenleitsystem für den Corona-Winter

Der Vorstand des Cafeteria-Vereins des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums lud am 21. Oktober 2020 zu einer feierlichen Übergabe des neu installierten Personenleitsystems der Cafeteria ein und übergab dieses offiziell in die Verantwortung von Schulleiter Jochen Henkel. Mit dieser Ordnungsmethode soll es trotz Corona-Pandemie gelingen, die Warteschlangen in den Pausen unter Berücksichtigung des schulischen Hygienekonzeptes zu organisieren.

Mit der langsamen Öffnung der Schule nach dem Lockdown hat sich der Verein viele Gedanken über Möglichkeiten im Umgang mit der Pandemielage in der Cafeteria gemacht. Dabei hat sich das Team rund um Vorstandsmitglied Rika Freiling ein transparentes Einbahnstraßen-Wege-System ausgedacht, welches an die Abstandregeln mit Aufklebern auf dem Boden erinnert und auch die Handdesinfektion der Wartenden einfordert. Dieses System konnte seitdem getestet, evaluiert und immer weiter verbessert werden, bis es schließlich seine heutige Form bekommen hat.

Somit ist es trotz steigender Fallzahlen im Hochtaunuskreis auch weiterhin am KFG möglich, dass die Schülerinnen und Schüler sowohl ihre Pausensnacks in der Cafeteria bekommen, als auch ein warmes Mittagessen in dem angrenzenden Hofcafé zu sich nehmen können. Dabei ist die Nachfrage sehr hoch, wie sich bei steigenden Umsätzen und Voranmeldungen zeigt.

Damit die Cafeteria den ganzen Winter über die kulinarische Versorgung der Schule gewährleisten kann, ist sie jedoch auch auf die Vernunft der Schülerinnen und Schüler angewiesen. Denn auch das beste Personenleitsystem kann nur funktionierten, wenn sich die Wartenden daranhalten.

Die Cafeteria sowie das Hofcafé mit dem Angebot von Schulmittagessen wird am KFG von ehrenamtlich engagierten Eltern und Großeltern betrieben. Zusammengeschlossen sind sie in einem gemeinnützigen Verein, der nicht gewinnorientiert arbeitet. Neben einem bezahlten Küchenteam, bestehend aus mittlerweile vier angestellten Teilzeitkräften, sowie den ehrenamtlichen Vorstands- und Beiratsmitgliedern, welche leitende, betriebswirtschaftliche und organisatorische Aufgaben übernehmen, sind es vor allem die ca. 130 Eltern und Großeltern, die das Herz und die Seele des Vereins bilden. Sie helfen alle 14 Tage für jeweils drei Stunden an einem Wochentag ihrer Wahl oder gelegentlich als Springer/in. Etwa zehn Ehrenamtliche, verteilt auf drei Schichten, bereiten jeden Tag liebevoll das Angebot in der Cafeteria vor und verkaufen dieses in den Pausen. Nur dank dieses Einsatzes kann die Schulgemeinde des KFG mit über 1.500 Personen täglich versorgt werden.

A. Beek