Zum fünften Mal in Folge haben sich Schülerinnen und Schüler des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums für das Bundesfinale des CanSat-Wettbewerbs qualifiziert! Dieses Jahr nicht nur mit einem, sondern gleich mit zwei Teams, die sich mit insgesamt 10 Teams im Deutschlandfinale in Bremen treffen werden. Das Team ECHO, welches schulintern arbeitet, und das Team Odyssey, welches eine Zusammenarbeit aus drei Schulen umfasst, dürfen im März nächsten Jahres ihren eigenen Mini-Satelliten starten. Die Satelliten erfüllen dabei eine vorgegebene Primärmission und eine Sekundärmission, die von jedem Team selbst gewählt wird. Das Team ECHO besteht aus sechs KFG-Schülern und wird von Lehrkraft Sebastian Fischer und dem ehemaligen KFG-Schüler Dominik Sadtler betreut. Zu dem Team gehören: Filip Eberhardt (Q3), Darius Paveliu (Q3), Fjodor Valikov (E1), Elijah Tipper (E1), Juneyop Kim (E1) und Peer Holschuh (Q3).
Der CanSat von Team ECHO soll während des Falls besonders hohe Datenmengen an die Bodenstation senden. Dafür wird die Bodenstation mit einer autonomen zweiten Antenne ausgestattet, die sich mit den GPS-Daten der ersten Antenne auf den CanSat ausrichtet und so eine bessere Funkverbindung ermöglicht. Im Idealfall soll eine Kamera den Fall live auf die Bodenstation übertragen und von dort auf die Website des Teams streamen, sodass alle den Flug mitverfolgen können. Team ECHO findet man auf Instagram unter @echo.cansat und auf der Website des Teams echocansat.de.
Das Team Odyssey besteht aus zwei Schülern vom KFG, einem vom Gymnasium Riedberg und zwei vom Herrmannn-Böse-Gymnasium (HBG) in Bremen. Auf dem Bild von links nach rechts: Kirill Cernych, Finja Kaesemeier (beide HBG), Nikola Aelle Jerkic, Atharva Deshmukh (beide KFG), Sreyas Pathak (Riedberg). Das Team wird vom KFG-Lehrer Sebastian Fischer und von Timo Bourdon (HBG) betreut.
Odyssey steht für Observational Dynamics for Yielding Sustainable System Environmental Analysis. Das Ziel des Teams ist es, die Erforschung von Exoplaneten effizienter und kostengünstiger zu gestalten. Der CanSat soll während des Falls zusätzliche Daten sammeln, welche mithilfe eines speziell modellierten Bewohnbarkeitsindex mit den Daten der Erde verglichen werden. Dies soll eine Alternative zu langen und kostspieligen Entwicklungszyklen darstellen und dabei das Wichtigste auf den Punkt bringt. Dabei widmen sich das Team den essentiellen Fragen: Welche Parameter sind am aussagekräftigsten für die Entwicklung des Index? Wie können möglichst viele Daten auf einem einzelnen Flug erfasst werden? Wie weit kann man Aussagen über die Bewohnbarkeit eines Planeten mithilfe des CanSats und Index präzisieren? Geplant ist in diesem Rahmen die Erhebung von Daten zu atmosphärischem Druck, Magnetfeldstärke, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2-Gehalt.
Die Zusammenarbeit über mehrere Städte hinweg ermöglicht es dem Team, unterschiedliche Perspektiven und Kompetenzen zu vereinen und so gemeinsam ihre Ideen umzusetzen. Das Team Odyssey findet man auf Instagram unter @cansat_odyssey und auf der Website des Teams teamodyssey.de.
Jetzt gilt es, die Dosen mit allen notwendigen Techniken rechtzeitig auszustatten, um im März richtig abzuheben!
(Text-KFG)
