Gleich zwei Teams des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums (KFG) haben sich beim Deutschlandfinale der World Robot Olympiad (WRO) in Trier für internationale Wettbewerbe qualifiziert.
Beim nationalen Finale in der SWT-Arena traten die besten Nachwuchs-Robotikteams aus ganz Deutschland gegeneinander an. Innerhalb von nur zwei Minuten mussten die selbst gebauten und programmierten Roboter auf dem Spielfeld eine Reihe komplexer Aufgaben vollständig autonom lösen – ohne jeden Eingriff von außen. Dass sich dabei beide angetretenen KFG-Teams für eine internationale Bühne qualifizieren konnten, ist ein außergewöhnlicher Erfolg.
Das Team „KFG-Spike-Robotics“ mit Konrad Benter, Leonard Richter und Yunsheng Zhao (alle Klasse 8n) sicherte sich mit dem 2. Platz in der Altersklasse Junior die Teilnahme am Weltfinale, das vom 8. bis 10. Dezember 2026 in San Juan auf Puerto Rico ausgetragen wird. Dort treten Teams aus über 100 Ländern gegeneinander an.
Das Team „KFG Tank Bots“ mit Andrej Daković und Sebastian Stangenberg-Haverkamp (beide Klasse 6n) überzeugte in der Altersklasse Elementary und belegte den 4. Platz. Damit ist die Mannschaft für das WRO Open Championship Europe qualifiziert, das vom 13. bis 16. Oktober 2026 auf dem Messegelände Zagreb in Kroatien stattfindet.
„Die Schülerinnen und Schüler haben über Monate mit großer Ausdauer getüftelt, getestet und immer wieder neu programmiert. Dass sich diese Arbeit nun gleich für zwei internationale Wettbewerbe auszahlt, macht uns unglaublich stolz.“, sagt Jan Schuster, Leiter der Roboter-AG am KFG. Für beide Teams beginnt nun die Vorbereitung auf ihre internationalen Wettbewerbe – beide stehen unter dem diesjährigen WRO-Motto „Robots Meet Culture“, bei dem es um das Zusammenspiel von Robotik, Kreativität und kulturellem Erbe geht.
Die World Robot Olympiad ist einer der weltweit größten Robotikwettbewerbe für Kinder und Jugendliche. In Teams von zwei bis drei Personen konstruieren und programmieren die Teilnehmenden Roboter, die wechselnde Aufgaben rund um ein jährliches Motto lösen. Gefördert werden dabei Teamarbeit, Problemlösefähigkeit und technisches Verständnis. Über regionale Wettbewerbe und das Deutschlandfinale führt der Weg zu den internationalen WRO-Veranstaltungen, die jedes Jahr in einem anderen Land stattfinden.
Das Kaiserin-Friedrich-Gymnasium engagiert sich seit Jahren in der MINT-Förderung und richtet seit 2019 selbst jährlich einen regionalen WRO-Qualifikationswettbewerb aus. Seit 2016 hat an jedem Deutschlandfinale mindestens ein Team vom KFG teilgenommen. Die schulische Robotik-Arbeit bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, praktische Erfahrungen in Informatik, Technik und Ingenieurwesen zu sammeln.
