Isa-Yael Roth (KFG) zur stellvertretenden Landesschulsprecherin gewählt

Am vergangenen Wochenende wurde im Rahmen des Mai-Landesschülerrats der Landesschülervertretung Hessen Isa-Yael Roth zur stellvertretenden Landesschulsprecherin gewählt. Isa-Yael Roth wird sich verstärkt auf die Organisation einer hessenweiten Schülerinnen- und Schülerbefragung konzentrieren.

Die Schulgemeinde gratuliert sehr herzlich.

 

Die Redaktion hat mit Yael ein Kurzinterview geführt.

Kannst Du ein paar Worte zu Deiner Person sagen?

Ich bin 17 Jahre alt, meine Leistungskurse sind PoWi und Englisch in der Q2, dabei liegt PoWi auf der A-Leiste. Des Weiteren bin ich seit 2014 in der WWF-Jugend aktiv, mache Standardtanz, spiele Fußball (letzteres scheidet momentan verletzungsbedingt leider aus) Gitarre und Klavier.

Du bist im letzten Jahr Kreisschulsprecherin geworden und hast jetzt schon den nächsten „Karriereschritt“ hingelegt. Was reizt Dich an diesen Tätigkeiten?

An der Arbeit in der Landesschülervertretung reizt mich besonders die Möglichkeit, mit anderen interessierten und engagierten Schülerinnen und Schülern aus ganz Hessen über politische, natürlich vor allem bildungspolitische Themen, zu diskutieren und wirklich etwas zu verändern. Natürlich trägt man als Interessensvertretung von rund 760.000 Schülerinnen und Schülern auch eine große Bürde, der man sich bewusst sein sollte, dennoch bekommt man unglaublich viel zurück. Nirgendwo sonst habe ich bis jetzt ein derartiges Gemeinschaftsgefühl erlebt und auf einem annähernd hohen Niveau mit Jugendlichen meines Alters diskutieren können. Was uns verbindet, ist demnach nicht nur der Wunsch nach Veränderung an einem System, das längst als überholt bezeichnet werden kann, sondern vor allem auch die nachhaltige Verbesserung dieses, um auch zukünftig zahlreichen Schülerinnen und Schülern eine bessere Bildung zu ermöglichen. Diskutieren reicht eben nicht, wenn den Worten keine Taten folgen.

Worauf willst Du den Schwerpunkt Deines Engagements legen?

Den Schwerpunkt meines Engagements werde ich zunächst auf die Basisarbeit und der damit einhergehenden hessischen Schülerinnen-und Schülerbefragung (HeSchüB) legen. Doch als Mitglied des geschäftsführenden Vorstands hat man natürlich auch repräsentative Aufgaben. Dabei ist der Dialog mit dem Hessischen Kultusministerium und unseren Kooperationspartnern wie beispielsweise der GEW unerlässlich. Auch der Kontakt zu den Schülervertretungen anderer Bundesländern darf nicht zu kurz kommen. Weiterhin geht es natürlich vor allem auch darum, die im Grundsatzprogramm der Landesschülervertretung Hessen festgeschriebenen Grundsätze nach bestem Wissen und Gewissen zu verfolgen und zu realisieren. Dabei legen wir besonders Wert auf Inklusion, Selbstbestimmtheit, Demokratie und Schule als Lebensraum.

In einem Jahr wirst Du Abitur machen. Neben Deiner Tätigkeit als stellvertretende Landesschulsprecherin wirst Du Kreisschulsprecherin bleiben. Wie gehst Du mit dem Gedanken an die auf Dich zukommende Mehrbelastung um?

Verständlicherweise habe ich mir vor meiner Kandidatur viele Gedanken darüber gemacht, ob ein derartiges Engagement parallel zum Abitur tragbar ist, bin aber recht schnell zu dem Entschluss gekommen, dass es die Erfahrung, die ich innerhalb der LSV mache und noch machen werde in jedem Fall wert ist. Ich sehe die Arbeit dabei nicht als Belastung sondern Erfüllung und mache durch diese reale politische Tätigkeit Erfahrungen, für die im normalen Schulalltag keine Zeit bleibt. Da ich auch bisher trotz erhöhtem außerschulischem Engagement, ein angemessenes Leistungsniveau halten konnte, bin ich zuversichtlich, dass mir das auch künftig gelingen wird. Daher blicke ich positiv gestimmt in die Zukunft und sehe die neue Situation lediglich als eine Art Umverlagerung der Prioritäten. Auch meine Eltern vertrauen mir soweit, dass sie wissen, ich werde meinen eigenen Weg gehen und unterstützen mich in allem, solange es mich glücklich macht. (HJ König)

 

Der geschäftsführende Vorstand der Landesschülervertretung. Von links: Isa-Yael Roth (stellvertretende Landesschulsprecherin), Fabian Pflume (Landesschulsprecher) und Hannah Kriebel (stellvertretende Landesschulsprecherin).

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