Jugend debattiert Schulentscheid: Demokratie durch Debatten erleben und gestalten

Jugend debattiert Schulentscheid: Demokratie durch Debatten erleben und gestalten

Sachlich, pointiert und auf hohem rhetorischem Niveau präsentierten sich die Debattanten beim diesjährigen Schulwettbewerb „Jugend debattiert“ am KFG. In der Vorweihnachtszeit setzten sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler mit aktuellen politisch-gesellschaftlichen Fragestellungen auseinander, darunter, ob Schülerinnen und Schüler ihre Schule selbst reinigen sollten oder ob Kupfergeld in Deutschland als gesetzliches Zahlungsmittel abgeschafft werden sollte.

„Jugend debattiert“ ist inzwischen fest im PoWi-Unterricht der neunten Klassen verankert und spiegelt das Schulprofil des KFG in besonderer Weise wider. Auch Schülerinnen und Schüler der Oberstufe haben im Rahmen der Rhetorik-AG unter der Leitung von Herrn Palchik und Frau Schmitt die Möglichkeit, ihre Debattier- und Redekompetenzen gezielt zu erweitern und im Wettbewerb praktisch anzuwenden.

Nach den Klassenentscheiden im November folgten an zwei Mittwochnachmittagen die Qualifikationsrunden mit einer beeindruckend hohen Teilnehmerzahl und durchgehend hohem Leistungsniveau. Entsprechend anspruchsvoll gestaltete sich die Auswahl der Finalisten durch die Jury, die aus Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern bestand.

Im angenehmen Ambiente des Hofcafés verfolgte die Jahrgangsstufe 9 schließlich am 10. Dezember 2025 das Schulfinale von „Jugend debattiert“. In ihren Eröffnungsworten betonten Dr. Hans-Jürgen König, Leiter des Fachbereichs II, sowie Alexander Palchik, Schulkoordinator des Wettbewerbs am KFG, den hohen Stellenwert einer respektvollen, differenzierten Streitkultur und die besondere Bedeutung des Formats für die Demokratiebildung an unserer Schule. Musikalisch wurde das Finale von Luis Yuchen Mao (Q1) begleitet, während unsere Technik-AG wie gewohnt für einen professionellen Ablauf sorgte.

In der Finaldebatte der Altersstufe 1 zur Frage, ob für das Fahren von E-Scootern eine Führerscheinpflicht gelten sollte, argumentierten Lilian Platz (9n) und Max Rosewich (9b1) auf der Pro-Seite sachkundig und strukturiert, während Nuoyi Wehser (9e) und Effi Bendrick die Kontra-Position sehr überzeugend vertraten. Die Jury kürte Lilian zur Schulsiegerin vor Max, dicht gefolgt von Effi und Nuoyi.

Ebenso anspruchsvoll verlief die Finaldebatte der Altersstufe 2 zur Frage, ob in Deutschland eine allgemeine Dienstpflicht für alle Jugendlichen eingeführt werden sollte. Hussein Moslemani (Q1) und Cedric Blumenthal (Q3) überzeugten argumentativ auf der Pro-Seite, während Dunja Dakovic (Q3) und Martin Kaucher (Q3) mit großer Sachkenntnis dagegenhielten. Nach intensiver und langer Beratung der Jury wurden Cedric und Hussein zu Schulsiegern gekürt, knapp dahinter folgten Dunja und Martin.

Beide Finaldebatten verdeutlichten den hohen Wert von „Jugend debattiert“ für die Förderung rhetorischer Fähigkeiten sowie politischer Urteils- und Demokratiebildung. Lilian Platz und Max Rosewich (Altersstufe 1) sowie Cedric Blumenthal und Hussein Moslemani (Altersstufe 2) vertreten das KFG beim Regionalwettbewerb im Februar 2026, der erneut an unserer Schule stattfinden wird.

Wir gratulieren allen Teilnehmenden herzlich und wünschen unseren Qualifizierten viel Erfolg.

Ziel von „Jugend debattiert“ ist die Förderung einer konstruktiven politischen Streitkultur an Schulen. Mit über 40.000 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern zählt der Wettbewerb zu den größten Schülerwettbewerben in Deutschland. Weitere Informationen finden sich unter www.jugend-debattiert.de.

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