Konfliktplanspiel zur politischen Bildung in den Intensivklassen

Konfliktplanspiel zur politischen Bildung in den Intensivklassen

Im Rahmen des Fachs Wertevermittlung haben Schülerinnen und Schüler der Intensivklassen an einem besonderen Projekt zur politischen Bildung teilgenommen. Gemeinsam mit dem Jugendoffizier Maximilian Jost von der Bundeswehr führten sie ein am 3. und 4. Februar ein zweitägiges Konfliktplanspiel (KPS) zur Sicherheitspolitik im Syrienkrieg im Sommer 2014 durch. Ziel war es, politische Entscheidungsprozesse besser zu verstehen und sich aktiv mit internationalen Konflikten auseinanderzusetzen.

Während des Planspiels übernahmen die Schülerinnen und Schüler die Rollen verschiedener Staaten und Akteure, die am Syrienkonflikt beteiligt waren. In simulierten Konferenzen und Verhandlungsrunden vertraten sie nationale Interessen, diskutierten Lösungsansätze und reagierten auf sich verändernde Krisensituationen. Dabei wurde deutlich, wie komplex sicherheitspolitische Entscheidungen sind und welche Bedeutung Werte, Verantwortung und internationale Zusammenarbeit haben.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Sprachförderung. Die Teilnehmenden mussten ihre Positionen formulieren, Argumente austauschen und auf andere reagieren – sowohl mündlich als auch schriftlich. So konnten sie ihre Deutschkenntnisse praxisnah erweitern und Sicherheit im politischen Sprachgebrauch gewinnen. Das Planspiel ermöglichte es den Schülerinnen und Schülern, fachliche, sprachliche und soziale Kompetenzen miteinander zu verbinden. Besonders im Kontext der Wertevermittlung bot das KPS einen anschaulichen Zugang zu Themen wie Frieden, Gerechtigkeit, Diplomatie und Konfliktlösung.

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