Am 12. Februar durften wir, Alena Z und Annalena M (Schülerinnen der E-Phase), das Genlabor des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums besuchen. Dort nahmen wir am Projekttag „Was verraten meine Gene?“ teil und hatten die Möglichkeit, mit professionellen Laborgeräten zu arbeiten.
Ziel des Projekttages war es herauszufinden, ob bestimmte DNA-Abschnitte im eigenen Erbgut vorhanden sind. Dafür isolierten wir zunächst Zellen aus unserer Mundschleimhaut. In diesem Schritt arbeiteten wir unter anderem mit professionellen Pipetten und Zentrifugen. Anschließend wurde die DNA mithilfe eines Verfahrens namens PCR vervielfältigt und in Wasserbädern mit unterschiedlichen Temperaturen inkubiert.
Danach musste die vervielfältigte DNA aufgetrennt werden, um das Ergebnis des Versuchs sichtbar zu machen. Hierfür führten wir mithilfe von elektrischem Strom eine Gelelektrophorese durch.
Der Projekttag hat uns spannende Einblicke in die Genanalyse gegeben, da sowohl die praktischen als auch die theoretischen Anteile sehr interessant waren. Im theoretischen Teil des Tages erfuhren wir außerdem, wie die von uns durchgeführten Verfahren auch in der Kriminalbiologie eingesetzt werden.
Als Schülerinnen des Biologie-Leistungskurses hat diese Erfahrung unser Interesse an der Biologie weiter vertieft. Deshalb danken wir dem Graf-Stauffenberg-Gymnasium sowie unserer Schule für die Möglichkeit, an diesem Projekttag teilzunehmen. Die vielen interessanten Eindrücke werden wir sicherlich in unserer weiteren Schullaufbahn – besonders im Biologie-Leistungskurs – mitnehmen.
