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Mit Kunst gegen Plastikmüll

Mit Kunst gegen Plastikmüll

Ausstellungseröffnung in der Stadtbibliothek: Kinder warnen mit Objekten aus Plastik vor Umweltzerstörung

Die Stadtbibliothek Bad Homburg widmet dem Thema Plastikmüll einen ganzen Raum.
Am Mittwoch wurde die Ausstellung von Schülerinnen und Schülern des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums und der Humboltschule unter Anwesenheit von Schulleitungsmitgliedern beider Schulen, den beteiligten Kindern sowie zahlreichen Eltern feierlich eröffnet.

„Vor nicht allzu langer Zeit wurdet ihr am KFG eingeschult, jetzt habt ihr schon Eure erste eigene Ausstellung in der Stadtbibliothek!“ KFG-Schulleiter war voll des Lobes für die beteiligten Schülerinnen und Schüler der Klasse 6ac, die unter Anleitung von Lehrerin Nina Salus-Flohr tolle Werke zum Thema „Mit Kunst gegen Plastikmüll“ erstellt haben. Er bedankte sich auch ganz herzlich bei Sabrina Butz (Stadtbibliothek) für die Gelegenheit, in den vergangenen Jahren als Schule wiederholt in der Stadtbibliothek ausstellen zu dürfen. Diese Offenheit sei nicht selbstverständlich und für die Schülerinnen und Schüler sehr wertvoll.

Vom 13.9.-14.10.2023 verwandelt eine Installation im Erdgeschoss die Räumlichkeit in eine Plastikwelt, gebaut aus Verpackungsmüll, durch welche die Besucherinnen und Besucher gehen können.
Gestaltet wurden die Objekte von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 und 6 des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums und der Humboldtschule. PET-Flaschen aus dem häuslichen Abfall wurden zu Pflanzen, Quallen und anderen Meerestieren umgeformt. Ein lebensgroßer Taucher aus Plastik schwimmt im Raum an den Besuchern vorbei.
Konzipiert und angeleitet wurde das Projekt von den Kunstlehrkräften Nina Salus-Flohr, Jonas Kaden und Thomas Böhm.
„Das Thema Plastikmüll lag den Schülernnen und Schülern besonders am Herzen“, so Thomas Böhm und Nina Salus-Flohr. „Kinder beschäftigen sich immer mehr mit Fragen um ihre Zukunft, Nachhaltigkeit und unsere Umwelt. Wie sich die Welt unter Wasser durch Plastikabfälle verändert, ist ein aktuelles und sehr eindrückliches Thema.“
Die fantasievolle Rauminstallation in der Stadtbibliothek zeigt sowohl die Schönheit der Erde als auch ihre Verletzlichkeit, unter und über Wasser. Naturzerstörung und Naturbewahrung werden einander ästhetisch gegenüber gestellt. Mit der Aktion sollen die Besucher auf Probleme hingewiesen werden, die der langlebige und kostengünstige Verpackungsstoff Plastik in den Weltmeeren, aber auch an Land verursacht. So sterben jährlich beispielsweise weltweit mehr als 1,5 Millionen Tiere an den Folgen der Plastikverschmutzung.
Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek besucht werden und ist für alle Altersgruppen geeignet. Ein Besuch lohnt sich! 

Hier eine kleine Bildergalerie zur Ausstellung: 

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