Teilzertifikat „Sucht- und Gewaltprävention“

Sucht- und Gewaltprävention sind wichtige Bestandteile der Arbeit am Kaiserin-Friedrich-Gymnasium (vgl. Schulprogramm von 2016).

Die wichtigsten Ziele der Prävention sind die Förderung und Entwicklung der sozialen und kommunikativen Kompetenz junger Menschen. Dadurch soll ihre Fähigkeit gefördert werden, eigene Entscheidungen verantwortlich zu treffen und umzusetzen, Konflikt- und Risikosituationen in ihrem Alltag zu begegnen, für Probleme positive Lösungen zu finden und so ihr Leben verantwortlich in die Hand zu nehmen. Dies soll durch verschiedene Programme, Einzelveranstaltungen und Aktionstage unterstützt werden, die bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil des Schulalltags sin. Besonders freuen wir uns auch über die aktive Mithilfe der Elternschaft in diesem wichtigen Bereich. Der Elternkreis Prävention unterstützt das Präventionsteam der Schule (Frau Mik, Frau Heinzel) mit großem Engagement.

Aktuell sind folgende Aktivitäten in das Schulleben integriert:

In den 5. Klassen wird das Programm „Lions-Quest“ durchgeführt, welches von Herrn Hieger koordiniert und in allen Klassen von den Klassenlehrern und einer weiteren Lehrkraft durchgeführt wird. Hierbei stehen der höfliche und respektvolle Umgang mit den Mitschülern und ein konstruktives Arbeiten in Gruppen im Fokus. Die Lehrer haben in Vorfeld an einer mehrtägigen Fortbildung teilgenommen.

Die Internetprävention „Digitale Helden“ ist für die 5. und 6. Klassen vorgesehen und wird von Schülern der Klasse 8 angeboten, die zuvor an einer Ausbildung zum Online-Coach teilgenommen haben. Gespräche „auf Augenhöhe“ sind bei diesem sensiblen Thema sehr gut geeignet, um den jüngeren Schülern die Scheu davor zu nehmen, ihre vielfältigen Fragen zu stellen.

Die Raucherprävention erfolgt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Herzstiftung. Hier erfahren die Schülerinnen und Schüler viel Wissenswertes rund um die Themen „Lunge“ und „Atmung“ und welche Folgen das Rauchen für die Atemwege haben kann.

In der Jahrgangsstufe 8 haben die Mädchen die Möglichkeit, an einer Prävention zum Thema „Essstörungen“ teilzunehmen. Unter Anleitung von Mitarbeitern des „Frankfurter Zentrums für Essstörungen“ durchlaufen die Schülerinnen das Projekt „Bodytalk“.

In Zusammenarbeit mit den „Anonymen Alkoholikern“ und „Alanon“ steht in der Jahrgangsstufe 8 das Thema „Alkohol“ im Fokus des Präventionskonzeptes. Die Schüler werden von Mitgliedern der „Anonymen Alkoholiker“ über die Themen „Alkohol“ und „Alkoholsuch“ aufgeklärt und können Fragen an die Betroffenen stellen.

In der Jahrgangsstufe 9 findet die „Aids-Prävention“ statt. Mitarbeiter der „Deutschen Aidsstiftung“ informieren über die Themen „sicherer Geschlechtsverkehr“ und „Aids“.

In der Jahrgangsstufe E nehmen die Schülerinnen und Schüler an einer ganztägigen
Suchtpräventionsveranstaltung rund um die Themen „Alkohol“ und „Drogen“ teil, die aus verschiedenen Stationen besteht.

Immer wieder werden neue Konzepte und Veranstaltungen geprüft und umgesetzt bzw. an die entsprechenden Fachschaften weitergeleitet.

Auch die Weiterbildung der Lehrer ist ein wichtiger Baustein. Neben Fortbildungen zu verschiedenen Themen wie beispielsweise Essstörungen wurden auch am Pädagogischen Tag die Themen Kinderschutz und Mobbing thematisiert.

Die Suchtbeauftragten unserer Schule sind Frau Kroning und Frau Schmied.
Aufgrund des vielfältigen Angebotes werden wir durch Teilnahme am Arbeitsfeld Schule & Gesundheit des Hessischen Kultusministeriums demnächst mit dem Teilzertifikat „Sucht- und Gewaltprävention“ durch das Staatliches Schulamt für den Hochtaunuskreis und Wetteraukreis ausgezeichnet werden.

Britta Spielmann

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