Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung sind übergreifende Bildungs- und Erziehungsaufgaben am Kaiserin-Friedrich-Gymnasium (vgl. Schulprogramm von 2016).
Sie umfassen Aspekte von Sicherheitserziehung und Sozialerziehung sowie von Umweltbildung und Gesundheitsförderung für eine verantwortungsvolle Teilnahme am Straßenverkehr. Beide Bereiche setzen sich zudem mit Fragen einer zukunftsfähigen Mobilität als Teil einer Bildung für nachhaltige Entwicklung auseinander.
Das Thema „Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung“ spielt eine wichtige Rolle an unserer Schule. So findet bereits in den Jahrgangsstufen 5 und 6 das Projekt Achtung Auto! in Kooperation mit dem ADAC statt. Das Programm Achtung Auto! trägt wesentlich dazu bei, Schülerinnen und Schülern kritische Situationen im alltäglichen Straßenverkehr zu verdeutlichen, Unfallgefahren zu erkennen und durch vorausschauendes Handeln richtig zu reagieren.
Ab der Jahrgangsstufe 7 können sich die Schülerinnen und Schüler in der Verkehrshelfer-AG engagieren. Die Hauptaufgabe der Verkehrshelferinnen und Verkehrshelfer besteht darin, die abfahrenden Radfahrer und die Menge der Busbenutzer auf verkehrsgerechtes Verhalten hinzuweisen, die Haltestellen vor der Schule zu sichern und damit den Verkehrsfluss zu verbessern und gefährliche Situationen zu vermeiden bzw. zu entschärfen. Durch diese verantwortungsvolle Unterstützung der aufsichtführenden Lehrkräfte an den Bushaltestellen tragen die Verkehrshelferinnen und Verkehrshelfer wesentlich dazu bei, dass sich das Sicherheitsgefühl der Schülerinnen und Schüler an den Bushaltestellen signifikant erhöht hat.
Weiterhin nimmt das Kaiserin-Friedrich-Gymnasium seit 2014 am regionalen, schulischen Mobilitätsmanagmentprojekt „Schülerradroutennetz Region Frankfurt Rhein-Main“ teil. Dieses Projekt wurde von der ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt Rhein-Main) gemeinsam mit dem Hochtaunuskreis erarbeitet und unterstützt durch dessen Kommunen ein Schülerradroutennetz für die weiterführenden Schulen.
Mithilfe des Internetportals www.radroutenplaner.hessen.de/schule können Schülerinnen und Schüler und deren Eltern, sich eine persönliche Route von Zuhause bis zur Schule empfehlen lassen, die als Schulweg besonders geeignet ist. Ziel ist es, das Radfahren zur Schule sicherer und attraktiver zu gestalten. Zugleich soll das Verkehrsmittel Fahrrad mit dem zukünftig jährlich stattfindenden Fahrradcheck der gesamten Schulgemeinde stärker in das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler und auch der Eltern gerückt werden.
Aufgrund dieser Vielfalt von Aktivitäten zum Thema „Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung“ an unserer Schule werden wir durch Teilnahme am Arbeitsfeld Schule & Gesundheit des Hessischen Kultusministeriums mit dem Teilzertifikat „Verkehrserziehung/Mobilitätsbildung“ am 24.02.2016 durch das Staatliches Schulamt für den Hochtaunuskreis und Wetteraukreis ausgezeichnet werden.
Klaus Fahrer
